20.05.13

Marken Kraken

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Mein ewiges Mantra: wir als Konsumenten haben die Macht.
Wir können uns bewusst entscheiden, wohin wir unser Geld tragen und wir sollten das auch verdammt noch mal wesentlich bewusster tun. Vor allem "wir", die wir genug Geld haben, um auf Alternativen auszuweichen.
Zum Thema hier wieder mal eine gute Grafik, die veranschaulicht, wie wenig Auswahl eigentlich hinter den vielen bunt verpackten "verschiedenen" Marken und Markenwelten steckt.





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Fieberschock - Fieberkrampf

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Die Woche habe ich den größten Schocker meines bisherigen Lebens gehabt.
Mein Totalschaden-Unfall auf der Autobahn? Nicht so schlimm wie der Fieberkrampf meiner kleinen, 1,5 Jahre alten Tochter.
Ich dachte, meine Tochter stirbt in meinen Armen und ich kann nichts, gar nichts tun, weil ich nicht weiß, was passiert.
Mit erhöhter Temperatur fing der Tag an, nichts Besonderes also. Sie schlief viel, gegen 18.oo wurde sie wach und legte sich aber gleich wieder an meiner Schulter ab. Ich saß mit ihr auf der Couch, weil ich mir sicher war, sie schläft wieder ein. Ihre erhöhte Temperatur war nun Fieber, das spürte ich, aber sie beim Einschlafen mit Fieber messen stören wollte ich auch nicht.
Auf einmal krampfte ihr ganzer Körper, nicht wild und zuckend, sondern eher ganz ruhig und starr. Ihre Augen schauten irgendwo schräg an die Decke, sie röchelte nur noch ganz leise und aus ihrem Mund floß vorne ihre Spucke in kleinen Bläschen auf meine Schulter. Der weiche, sanfte Körper meiner Tochter war fremdbestimmt, Fieberbestimmt, sie war bei mir auf dem Arm aber ich konnte sie nicht schützen!
Immer noch, wenn ich das hier schreibe oder erzähle schießen mir die Tränen in die Augen, ich hatte so Angst, ich hatte sogar den Begriff Fieberkramp im Kopf, aber ich hatte keine Ahnung was das ist, was ich tun soll, ob ich schnell irgendwie handeln muss um sie zu retten.
Mein Sohn stand mit im Raum, er hat in der ersten Millisekunde die Panik gespürt, er weinte und wollte sofort aus der Tür stürmen und abhauen. Ich rief ihn zurück, rief meine Mutter (Ärztin) an, sie war nicht da. Rief die Polizei an, weil ich nicht mehr wusste, welche Nummer - 112 oder 110 - richtig war. Rief den Notarzt. Schickte meinen Sohn zur Nachbarin.
Und die ganze Zeit mein Tochter auf meinem Arm, ihr heißer krampfender Körper, ich voller Angst, voller Schrecken, so hilflos, so unwissend!
Dann, nach 30 Sekunden oder einer Minute, keine Ahnung, war es wieder vorbei. Sie wurde wieder weich, der Körper entspannte. Die Nachbarin kam, half mir durch ihre Anwesenheit. Beruhigte mich und sagte mir, dass alles ok ist. Ich war so dankbar und so froh dass es meiner Tochter wieder besser ging. Sie glühte immer noch und war vollkommen geschafft. Trank gerade ein paar Schlucke, dann legte sie sich wieder hin. 
Mein Sohn war draußen, wartete auf den Notarzt. Er war nur froh, raus zu sein und das nicht sehen und erleben zu müssen. Er kam rein und rief, der Krankenwagen ist da.
Mit Blaulicht und Sirene fuhren sie vors Haus.
Ein paar Minuten später, der Notarzt mit Blaulicht und Sirene.

Im Endeffekt war alles was sie tun konnten, ihr ein Fieberzäpfchen geben. 
Ein Fieberkramp halt. Kommt eben vor. Die einen Kinder haben's, die anderen halt nicht.
Neun Jahre lang bin ich schon Mama, aber Fieber hatte ich tatsächlich noch nie bei meinen Kindern erleben müssen bis dato.
Und dann gleich so. 

Und tatsächlich, auf einmal erzählen mir viele, dass ihre Kinder das auch hatten. Mehrfach sogar. Zum Teil mit Krankenhaus-Aufenthalten, ewigem Fiebersenken, etc. Und jede und jeder teilte mit mir das Erlebniss des absoluten Schreckens beim ersten Krampf.

Ich will das Erlebte teilen, denn ich bin mir sicher, es gibt viele, so wie ich, die keine Ahnung davon haben. Und wenn ich so einen Artikel früher schon gelesen hätte, wäre mein Schrecken sicher etwas weniger gewesen.
Einfach das Wissen, dass der Krampf grausig anzusehen ist, aber vorbei geht. Das Wissen, dass es nichts Schwerwiegendes ist und nach kurzer Zeit vorbei geht, das Wissen hätte mir sosehr geholfen. Jetzt musste ich da halt mit Todesangst durch. Und ich hoffe nur, dass es kein nächstes Mal gibt. Aber wenn doch, weiß ich wenigstens was zu tun ist: 
Kind kühlen, Kind beobachten und warten bis alles vorbei ist und dann mit dem Kinderarzt sprechen, was weiter zu tun ist.
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Sonntags-Tune VI

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Na, unperfekt, der Tune des Sonntags am Montag.
Maeckes mit Unperfekt.
Großartig! Passt bei mir so oft in viele Stimmungen und gleichzeitig finde ich den Song wahnsinnig optimistisch, keine Ahnung woher die Assoziation da bei mir kommt. Vielleicht das Wissen um die Krisen der anderen?

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12.05.13

Sonntags-Tune V

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Curse ft. Patrice - Feier dich selbst
Für euch alle, für den frustrierenden Montag Morgen der vielleicht folgt, Tune rein, Stimmung gut!
Love!


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09.05.13

Du sollst keine andere Meinung haben neben mir.



Du sollst keine andere Meinung haben neben mir.
So lautet das erste Gebot meines speziellen Kommunikationspartners in meinen Patchwork-Familien-Fragen.

Weitere Gesetzes-Proben gefällig? Ich biete sie euch scheibchenweise, damit es nicht gleich zu viel wird.

Er hat ein unbedingtes Recht auf seine Meinung, seine Weltanschauung. 

Jeder andere Meinung ist unmittelbare Kritik an seiner Kompetenz.
Wer seine Meinung nicht teilt, gar seine eigene, anders lautende Meinung laut ausspricht, spricht nur "Pseudo Weisheiten" aus.

Es gibt keine Grenze zwischen ihm und seiner Umwelt, verletzt werden kann jeder, Schamgefühl und Anstand gelten nicht für ihm.



Hab ich nicht hier schon mehrfach erwähnt, dass das Tolle an Éx-Freunden üblicherweise ist, dass sie aus dem eigenen Leben verschwinden? 

Nicht so im Patchwork.
Immer wieder konfrontiert mit der Sicht des Ex auf mich, die nur aus der Beziehungszeit beruht. 
Dass inzwischen acht ihre vergangen sind? Pustekuchen, doch nicht in seinem Weltbild.
Ich bin und bleibe die damalige Frau, ach was, Frau, ich bleibe für ewig in seinen Augen  das damalige Mädchen. So wie er auch Junge geblieben ist und verpasst hat, Mann zu werden.

07.05.13

Verfassungsbeschwerde zur Bestandsdatenauskunft

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Entschuldigt, ich verlinke das hier kurz und knapp, weil ich gerade nicht dazu komme, das ausführlich zu kommentieren.
Spannende Geschichte, ich werde es unterstützen und mich der Verfassungsbeschwerde anschließen.




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Zerreißen

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Mich erwischt es grad total.
Ich bin seit 3 Wochen wieder außerhalb arbeiten, das heißt nicht nur zuhause Kinder organisieren, sondern nun auch Büro organisieren.
In diesen ersten Wochen ist gleich mal so dermaßen viel Scheiß zu managen gewesen, dass es echt kracht.
Tagesmutter zwei Tage krank, ein Tag blieb der geliebte Mann zuhause und am anderen konnte keiner der drei Ersatzbetreuungen, also blieb ich zuhause. Ich krank mit Magen Darm, mein Sohn krank mit Magen Darm und dann noch mal ich krank mit Magen Darm, weil ja einmal nicht reicht.
Dann nahen die Pfingstferien und mir springen schon wieder die Ersatzbetreuungen ab. Und der Mann wird auf Geschäftsreise in Spanien sein.
Ich dreh einfach total am Rad, ich war vor der Schwangerschaft einige Jahre echt gut und extrem stressig und verantwortungsreich in einem anderen Job, aber das hier gerade toppt alles.
Ich verfolge ja immer super interessiert all die Blogs und Reports anderer Mütter und Eltern und fand es immer wahnsinnig, wie stresslastig Familie und Job oft beschrieben wird. Und ich habe die Erfahrung ja erst mit einem Kind gemacht und der Stress den ich damals hatte, lag einfach nur daran, dass ich nicht genügend Grenzen im Job setzen konnte. Mein Sohn war im Kindergarten oder Tagesheim, stressig war das schon oft, aber rückblicken, mit der verklärenden Brille der Zeitverzögerung war das Pipikram.
Als ich jetzt im neuen Job angefagen habe dachte ich noch so: ja hey, ich habe für echt alle Fälle vorgesorgt. Aber erstens kommt es anders und zweitens, wie man denkt.
Und dann, ja dann kommt mir halt doch das Leben mit all seiner Pracht dazwischen und ich fühle mich nach so kurzer Zeit schon total in der Zwickmühle es für jede Situation und Lage richtig zu organisieren.
Nicht gut das ganze, nicht gut. 

28.04.13

Sonntags-Tune III

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Und heute die großartige Joy Denalane mit Let Go.


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Kleine wird groß

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Ich bin so gerne ihr Fels, ihre Anlehn-Station, hätte ich sieben Arme würde ich alle sieben vor Freude öffnen, damit sie auf mich zulaufen kann und ich sie auffange.
Sie läuft! Ja, schon eine Weile, aber sie läuft immer mehr, Ewigkeiten erkundet sie alles in der Umgebung,in zahllosen Runden drehen wir den Buggy um den Block, gehen jeden Parcours x-mal ab, solange bis sie weinerlich wird vor Erschöpfung und ich ihren kleinen, warmen, schon etwas schwitzigen Körper hochnehme, sie so gerne trage, sie ausruhen lasse. Ausruhen ist aber nicht der Fokus gerade und trotzdem, oft noch wird sie ganz anschmiegsam, legt ihren Kopf auf meinen Bauch und wir singen gemeinsam. Beide ahhhhhhhhh, wir vibrieren gemeinsam, vereinen unsere Resonanz so lange bis wir lachen müssen. Sie gurgelt und lacht und gleich kommt ihre Stimme wieder und wir singen weiter, schräg, ohne Melodie und doch Gesang.
Musik: sie nimmt die Unterarme hoch, macht Fäuste und schüttelt sie, der Kopf wackelt hin und her und die Beine stampft sie so schnell sie kann auf den Boden! Sie tanzt den schönsten Tanz der Welt, nicht: tanze, als ob dich keiner sieht, sondern tanze, egal wer guckt, ach was, lade alle die gucken auch noch ein mit zu tanzen!
Wenn sie weint, wenn sie ihren Willen ausprobiert, wenn sie quengelt, oft werde ich angespannt, lasse mit einfangen von ihrem Grant, aber dann, wenn ich in die Knie gehe und ihr in die Augen gucke ist mein ganzer Grant verpufft, ich sehe in ihre Augen und kann sie einfach nur lieben. Nicht weniger als das.
Hach, klingt das schnulzig, natürlich ist es nicht den ganzen Tag so easypeasy, aber wenn ich die Zeit mit ihr gerade beschreibe dann bleibt einfach nur das Tolle hängen, in mir sind nur Gedanken an all die Großartigkeit, Unbedarftheit und Direktheit mit der sie lebt.
Liebe!

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21.04.13

Sonntags-Tune II

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If you want me to stay, Sly & The Family Stone heute für euch, in einer live Version, aber es macht mir gleich noch mehr gute Laune ihm beim Singen zuzusehen.



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14.04.13

Dankeschön an einen großartigen Song - der Sonntags-Tune

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Ach, weil ich gerade so dermaßen motiviert bin, mich durch meine Musik zu hören, alte Perlen auszugraben, neue Perlen zu entdecken und diese dann mit allen meinen Leuten zu teilen, dachte ich mich das könnte ich doch zum Sonntagsmotto machen.
Jeden Sonntag abend bekommt ihr hier - sofern ich den Track irgendwo im Netz aufbereitet finde - einen netten tune geteilt.
Und wer sonst noch so mitmachen will und das jeden Sonntag mit einer Blog-Antwort aufgreifen will: ich freue mich auf entsprechende Kommentare! Vielleicht entwickelt sich da ja was Nettes draus!



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10.04.13

Lebensbaum gepflanzt

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Der Frühling kommt nun endlich, spät im Jahr, aber er kommt.
Die kleine Weide, die wir aus einem Trieb aus dem Garten der (Schwieger)Mama bekommen haben und der bis dato in einem schrammeligen Plastiktop leben musste treibt aus, hat kleine, winzige grüne noch verschlossene und ganz feste Knospen.
Zeit zum Pflanzen also!
Und jetzt werden sich am Folgenden sicher die Geister scheiden, denn es geht um das Einfrieren, Auftauen und Eingraben meiner Placenta. 

Heute zwischen Regen und Sonne habe ich meinen und Lailas Mutterkuchen aus dem Tiefkühler geholt. Der lag dort ganz hinten seit 1,5 Jahren und war auch teilweise ganz vergessen. Die Hebamme hatte ihn in einem Papier in eine Plastikbox gelegt. Genau so wie am Tag der Geburt lag er nun also auch heute dort. Nur: kaum hatte ich die Box geöffnet wurde mir wirklich schlagartig übel. Das lag nicht am Aussehen, das fand ich extrem spannend und interessant. Nein, der Geruch, obwohl: eigentlich war es eher ein Duft. Der Geburtsgeruch drang innerhalb von Millisekunden direkt in mein Gehirn und dieser Geruch hat einfach momentan nichts bei mir zu suchen, ich glaube daher reagierte mein Magen derart vehement. 
Es ist ein ganz leichter, sanfter, süßer, gesunder Geruch der für mich die ganze Geburt wiederspiegelte. Ich war zwiegespalten: ein Teil von mir freute sich, denn dieser Duft hat mich natürlich unmittelbar in die Erinnerung und in das damalige schöne Gefühl gebracht, der andere Teil, eher körperlich orientierte, wollte wohl gleich mal alle Warnsysteme anschmeissen, dass dieser Geruch gerade nicht in meinen Lebensabschnitt passt :-)


Im Garten, im Sonnenschein saßen dann meine Tochter und ich und sie buddelte mit ihrer Plastikschaufel total zufrieden und ruhig immer etwas Erde auf auch Ihren Mutterkuchen. Die Weide wurde darauf gesetzt, wir haben noch mehr Erde dazugeschaufelt und dann war sie umgetopft. 
Ganz bewusst haben wir die Weide nicht in den Boden vergraben, denn wir wohnen an einem Ort, an dem wir nicht für immer wohnen wollen. Der Baum darf sich in seinem Gefäß erst mal ausbreiten und größer werden und wir können ihn dann da im Boden verankern, wo wir uns sicher sein können, dass wir da auch für lange, lange Zeit bleiben.

Zum Thema Placenta, Mutterkuchen hier noch ein paar interessante links, all zu viel habe ich leider nicht gefunden, außer Foren, in denen zig "igitts" und "ist ja ekeligs" ausgetauscht werden. Chacun à sa facon.

http://www.aegypten-geschichte-kultur.de/chons-gott-des-mondes
http://www.urbia.de/magazin/schwangerschaft/wunder-auf-zeit-die-pazenta?page=3 
http://www.uni-graz.at/communication/unizeit/archiv/1999/heft4/4-99-05.html 



Und für die ganz Interessierten unter euch LeserInnen nach dem Hüpfer noch mehr Fotos.

09.04.13

Mal wieder Inhalt hier

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Während ich mich hier gerade durch grandiose Musik durchhöre kommen auch mal wieder wenigsten einige klitzekleine Gedankenfetzen zu Papier, ähm ... Screen.
So viel schwappt gerade hier durch mein Leben, dass ganz wenig Zeit für mich bleibt, ruhig hier zu sitzen und meine Themen zu teilen.

Was mich gerade aber doch am meisten beschäftigt  Neben all den verschiedenen Lebensthemen, die ich hier nicht alle ausbreiten will, spukt mir dieser Satz von mir (quasi höchstpersönlich) gerade durch den Kopf:
"Ich habe wieder angefangen zu arbeiten."

Habe ich mir doch gestern gedacht, so ist das. Habe ich mir dann aber doch gleich hinterher gedacht, was für eine innere Stimme ist das denn? "...wieder angefangen"?

05.04.13

Offener Brief des Lagers Breitenwobis

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Ich bitte alle Leser, dieses Anliegen zu teilen, zu sahren, zu unterstützen. Nicht nur in Breitenworbis, in vielen ORten Deutschlands sind die Zustände in Asylbewerberheimen katastrophal und für ein Land wie Deutschland mit derart wirtschaftlicher Kraft untragbar und unverzeihlich.
Ich bin auch ein Teil der Gesamtmenge "Gastgeber Deutschland" und ich widerspreche vehement, dass Flüchtlinge, Asylbewerber, Hilfesuchende, Frauen, Männer, Kinder, egal wer unter derartigen Umständen leiden müssen.
Hier der offenen Brief, unten angefügt weiterführende links und Informationen:

Offener Brief der Frauen aus dem Isolationslager Breitenworbis

 An das Landratsamt Eichsfeld, die Eichsfelder Ausländerbehörde und das Eichsfelder Sozialamt
Wir leben in einem alleinstehenden Wohnhaus, 2 km von dem Ort Breitenworbis entfernt. Nebenan befindet sich eine stinkende Kläranlage sowie eine Mastanlage, was das Wohnen besonders im Sommer unerträglich macht. 120 Menschen – Familien und Alleinstehende – müssen sich wenige Toiletten, Duschen und Küchen teilen. Um einzukaufen, zum Arzt, zur Schule oder zum Kindergarten zu gelangen, müssen wir mehrere Kilometer zu Fuß auf einer unbeleuchteten Straße laufen. Eine Bushaltestelle gibt es nur im Ort.
Wir fühlen uns von der Gesellschaft isoliert und ausgegrenzt. Besonders für Frauen, die krank sind und schlecht laufen können sowie Mütter mit kleinen Kindern ist dieses Leben unerträglich. Hinzu kommt, dass wir mit unseren Problemen nicht ernst genommen werden.
Einmal, als es einer alten Frau sehr schlecht gegangen ist, sind die Frauen, die sich um sie gekümmert haben, zum Hausmeister vor Ort gegangen, um einen Taxischein zum Arzt zu bekommen oder zu fragen, ob sie jemand mit dem Auto mitnehmen kann. Die Frau schaffte es selbst nicht mehr zum Arzt. Da wurde uns gesagt, da würde doch ein Einkaufswagen stehen, da könnten wir die Frau doch reinsetzen und zum Arzt schieben. Diese absolut demütigende und herablassende Umgehensweise erleben wir als sehr belastend und macht uns wütend.
Katastrophal ist die ärztliche Versorgung. Es steht uns nur eine Arzt zur Verfügung, der alles mit den selben Medikamenten behandelt – Paracetamol, Magenmittel und Beruhigungsmittel. Wir können uns mit ihm auch nicht richtig verständigen. Außerdem werden wir nicht richtig darüber informiert, welche Hilfe ( z.B FachärztInnen oder PhysiotherapeutInnen…) wir noch in Anspruch nehmen können. Obwohl wir ein Recht auf freie Arztwahl haben, wird uns dies vom Sozialamt verwehrt. Sie behaupten, sie hätten einen Vertrag mit diesem Arzt und deswegen müssten alle dort hin und der Krankenschein wird nur für diesen Arzt ausgestellt. Wenn wir doch Mal eine Überweisung zum Facharzt bekommen, ist der Weg sehr weit und wir müssen die Fahrtkosten selbst bezahlen. Erst wenn es ganz schlimm ist und andere einer helfen sich zu beschweren, können wir den Krankenwagen rufen, der uns ins Krankenhaus bringt. Einmal hat sich sogar ein Arzt aus dem Krankenhaus über die schlechte Behandlung beschwert, aber auch das hat nichts bewirkt.
Viele von uns brauchen dringend auch psychologische Hilfe, wegen dem was wir schon im Heimatland erlebt haben und jetzt kommt die Isolation hier dazu. Wir bekommen in dieser Hinsicht aber keinerlei Unterstützung und wir können uns auch nicht selbst informieren, weil alles zu weit weg ist.
Auch unsere Kinder leiden sehr unter dieser Lebenssituation und wir machen uns große Sorgen um sie. Einige Kinder haben immer noch keinen Kindergartenplatz, wo sie was lernen und mit anderen Kindern spielen können. Der Kinderraum im Lager ist meist zugeschlossen. Wir wollen, dass unsere Kinder deutsch lernen und in einen richtigen Kindergarten mit ausgebildeten ErzieherInnen gehen. Gute Bildung für unsere Kinder ist uns sehr wichtig.
Einige von uns hält nur noch die Tatsache am Leben, dass sie die Verantwortung für die Kinder haben. So verzweifelt sind sie oft. Die Kinder sollten doch Ruhe haben, das war das Ziel der Flucht. Jetzt sind sie in diesem Loch gelandet, in diesem Lager, wie in einem Gefängnis.
Es gibt im Lager aktuell für alle Frauen nur 3 funktionierende Duschen und so müssen wir oft anstehen. Außerdem ist es so, dass es nur morgens und abends jeweils für 2 Stunden warmes Wasser gibt. Das ist besonders für Frauen mit kleinen Kindern und die kranken Frauen schwierig, die dann auch anstehen müssen oder kalt duschen. Weil sich die Duschen im Keller befinden, ist das zusätzlich problematisch, wenn Frauen mehrere Kinder haben und dann weit weg von den Räumen sind, wo sich die anderen Kinder aufhalten.
Unsere Wäsche dürfen wir nicht selber waschen. Wir müssen sie der angestellten Wäschefrau bringen, die dann regelmäßig wäscht. Dafür müssen wir zahlen, auch wenn wir lieber selber waschen wollen, aber die Wahl wird uns nicht gelassen.
Pro Etage gibt es nur eine Küche für jeweils 40 Menschen, aber nur eine Küche im ganzen Haus hat funktionierende Herde. Das bedeutet, dass dort alle Menschen aus dem Lager kochen. Die hygienischen Bedingungen in den Küchen und den Duschen sind so schlimm, dass es im Lager sowohl Ungeziefer als auch Mäuse gibt. Im Winter funktionieren die Heizungen nicht immer gut, so dass die Räume zu kalt sind.
Sobald wir nicht machen, was der Hausmeister sagt, droht er damit, die Polizei zu rufen. Die Polizei kommt dann zwar nicht aber viele haben Angst davor und machen deshalb, was der Hausmeister sagt, auch wenn es nicht in Ordnung ist.
Schon lange beschweren wir uns über diese schrecklichen Zustände im Lager aber wir wurden nicht ernst genommen und über unser Anliegen nach einer eigenen Wohnung wurde sich lustig gemacht. Das Einzige, was sich bisher geändert hat, ist, das einige Wände neu gestrichen wurden. Das ändert aber nichts an unserem Leben in der Isolation. Ein schönes Gefängnis bleibt ein Gefängnis!
Wir wollen hier raus, wir wollen selbstbestimmt in Wohnungen leben.
Wir wollen selber entscheiden wo wir wohnen.
und wir wollen endlich ein Aufenthaltsrecht bekommen.

Frauen aus dem Flüchtlingslager Breitenworbis


via maedchenmannschaft.net
Faxvorlage: Musterfax.pdf
Informationen: thecaravan.org
3Sat Bericht: 3sat.de/mediathek/
sueddeutsche.de/leben-im-asylbewerberheim

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28.03.13

Schwitzen statt Sterben

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Ich hab echt keine Lust mehr andauernd Produkte benutzen zu müssen, bzw. einen immensen Aufwand betreiben zu müssen, um bestimmten Stoffen aus dem Weg zu gehen.
Plastik, Aluminium, Silber, ....
Es ist ja nicht so, dass irgendwelche schrägen Weltverschwörer wahllos diverse Substanzen aussuchen und dann einfach mal einen blinden Kampf dagegen führen.
Nein, es sind 'klassische' Wissenschaftler die erschreckende Erkentnisse aufzeigen.
Und keine Sau interessiert das.
In meinem Freundeskreis kann ich ja noch größtenteils mit Verständnis und Betroffenheit rechnen, aber wenn ich den Kreis weiter ziehe: Familie, Kollegen, Bekannte, Nachbarn: no way.
Wir können fast täglich, auch in öffentlich rechtlichen Sendern auf Informationen, Sendungen, Dokumentationen zugreifen.
Dank einer Freundin weiß ich schon etwas länger von dem Schaden, den schweißreduzierende, aluminiumhaltige Deos verursachen können. Aber wie viele meiner Freundinnen wollen unschöne Schweißflecken vermeiden und riskieren dafür ein erhöhtes Risiko an Brustrkebs zu erkanken?

Und die Industrie? Lobby? Konzerne? Sie können sich darauf verlassen, dass es der westlichen Welt scheißegal ist, dass eine ganze Sozialbausiedlung für chronisch Kranke gebaut werden muss. Hier kümmert das keinen.
Kümmert auch keinen, wie die Smartphones produziert werden, wie viele ArbeiterInnen dabei erkranken. Hier kümmert es keinen, wohin der Elektroschrott exportiert wird und wie das Sickerwasser ganze Landtriche versauen.
Kümmert nicht, kümmert nicht, kümmert nicht.
Wir alle schauen nicht hin!
Und wir handeln nicht!
Wir wissen, dass Menschen leiden, erkranken, verarmen und sterben für unseren Konsumwillen.
Und wir tun nichts dagegen.
Böse Kommentare auf facebook, wenn mal wieder eine Doku rausgekommen ist reichen halt leider nicht um das System, das dahinter steckt, zu verändern.
Und um mal kurz eine historische Keule zu benutzen: wieder schauen wir hin und sehen doch nichts.

Benutzt wenigstens keine Aluminiumkosmetik, vor allem wenn ihr weiblich seid. Zumindest das. Bitte.

Akuminium:


Silber:
http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2010/08/nanosilber_gehoert_nicht_in_lebensmittel__textilien_und_kosmetika-50963.html

Plastik:
http://www.3sat.de/page/?source=/nano/umwelt/156409/index.html
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wenn alles scheiße läuft...

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..helfen rangelnde Pandas. Definitiv!

27.03.13

Me made Mittwoch - Upcycling - Regenschirmrock

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Ein ganz später Nachtrag zum Me Made Mittwoch, aber den Rock habe ich heute mal Ratzfatz fertig gestellt. Aus einem alten Regenschirm Bezug: Spitze abschneiden und mit Jerseybund versehen: fertig! Die Kappen für das Gestänge sind teilweise auch noch dran, die werde ich aber an allen Spitzen durch andere Knöpfe noch ersetzen.
Größte Freude am MMM hat übrigens mein Mann, der hat große Lust auf Fotos schießen und hat jedes mal schräge Ideen und das Licht muss natürlich stimmen, was jetzt abends um 23.oo natürlich denkbar beschissen ist. Trotzdem großen Dank an ihn!
Und hier die anderen TeilnehmerInnen des MMM: memademittwoch





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Karriem Riggins - Summer Madness

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Ein wenig Groove um durch den Tag zu starten: Karriem Riggins - Summer Madness

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Out of Sight, out of Mind - Zivilisten, Kinder und Andere

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Visualisierung der Drohnenangriffe in Pakistan.
http://drones.pitchinteractive.com/
Wer hat Homeland angeschaut?
Wer noch behauptet, "wir" wären nicht im Krieg.....wir fallen nunmal mit rein in den Begriff der "westlichen Welt".
Hier wird schon ausführlich und gut kommentiert, ich spare mir daher weitere Worte:
https://netzpolitik.org/2013/out-of-sight-out-of-mind-visualisierung-der-drohnenangriffe-des-us-militars-auf-pakistan/

http://drones.pitchinteractive.com/



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Exit - Prost Skit

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Exit mit Prost (Skit)

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25.03.13

Agentur für Arbeit - INGA

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INGA steht für "Interne ganzheitliche Integrationsleistung im SGB III". Die Broschüre titelt "Gemeinsam Durchstarten". Mein Durchstarten begann mit einer offiziellen EInladung nach §309 zu einer Gruppenveranstaltung. 
Soweit so gut. Eine Absage kommt ja nur bei dringenden Gründen in Frage, daher fand ich mich Donnerstag morgen in der Arbeitsagentur ein. Ich stehe kurz vor Vertragsunterzeichnung, hatte letzte Woche sogar zwei Zusagen zwischen denen ich mich entscheiden musste, aber egal, die Veranstaltung muss ich absolvieren.
Der Raum: am hintersten Ende der Agentur. Ich komme hinein und treffe auf ca. 20 Miteingeladene, die schweigend und taxierend in einer grauen, u-förmig angeordneten Tischreihe sitzen. Lächeln, das Guten Morgen Wünschen habe ich nur gemurmelt und selbst das schien mir schon zuviel. Also dann, schnell Platz gesucht und abwarten. Aber ich wurde sofort von den beiden Flipcharts am Tischende in Bann gezogen.

20.03.13

Fahrrad vs. Verkehrsplanung

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So langsam komme ich wieder in meinen Radl-Modus. Nach einem Jahr ohne Arbeit bin ich auch herzlich wenig Fahrrad gefahren, da das täglich in die Arbeit radeln ja mal dezent ausgefallen ist.
Aber nun, aber nun, es geht wieder los.
Und schon am ersten Tag in die Stadt radeln ein mehr als nerviges "kontakten" mit einem Autofahrer. Folgende Situation;
30-Zone, Gehwehg hat einen Streifen Radlweg, dieser ist aber nicht als solcher gekennzeichnet und nicht durchgehend markiert.
Folgende Infos hält die Stvo dazu bereit:
(4) Eine Benutzungspflicht der Radwege in der jeweiligen Fahrtrichtung besteht nur, wenn Zeichen 237, 240 oder 241 angeordnet ist. Rechte Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen benutzt werden. Radfahrer dürfen ferner rechte Seitenstreifen benutzen, wenn keine Radwege vorhanden sind und Fußgänger nicht behindert werden.  http://www.verkehrsportal.de/stvo/stvo_02.php
Diese hier im Text erwähnten Zeichen fehlten bei dem Weg.
Generell sollen auch Radwege (also die mit Schild) in Temp 30 Zonen ausgeschlossen sein.
Soweit dazu.
Ich fahre also in besagter Tempo 30 Zone auf der Straße, hellichter Tag, fahre am rechten Rand, alles easy.
Überholt mich ein Auto, relativ knapp und schmipft in meine Richtung.
Ich hebe meinen Arm und schüttel den Kopf um zu zeigen, dass es so ja auch nicht geht.
Mein Glück, der Fahrer hält an. Ich freue mich, denn die Gelegenheit ins Gespräch zu kommen habe ich dann doch selten. Der Fahrer startet das Gespräch mit einem munteren " Fahrradweg nutzen, gefährlich was sie da machen, geht ja gar nicht", ich beantworte seine höfliche Art erst einmal mit einem fröhlichen "Guten Tag erstmal" und erkläre ihm dann ruhig, dass laut Stvo Ordnung ich den von ihm für einen Fahrradweg gehaltenen Streifen nicht benutzen muss und dass eher er eine Gefährdung provoziert, wenn er mich so knapp überholt.
Tatsächlich habe ich das Gefühl, dass sein Ärger leicht zurückgeht, vielleicht hat er ja tatsächlich zuhause mal die rechtliche Lage gegoogelt.

So, dieser ewig lange Text dient eigentlich nur zur Einstimmung, denn mir geht es um Folgendes:
Hier in München (und sicher in vielen anderen Städten) herrscht ein munterer, von den Medien und vor allem von den Regionalzeitungen fröhlich unterstützter "Krieg" zwischen Fahrradfahrern und Autofahrern.
Hitziges streiten und mit dem Finger auf andere zeigen ohne mal einen Dialog zu führen finde ich persönlich ziemlich bescheuert, daher klinke ich mich in die Diskussionen nicht ein.
Was mir aber aufstößt an der Debatte und meiner Meinung nach viel zu wenig thematisiert wird ist Folgendes:
Die Beschilderungen, Fahrbahnmarkierungen, etc. etc. sind in München absolut fehlerfrei für die Autofaherer angelegt. Ich lehne mich denk ich nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich davon ausgehe, dass 98% aller Straßenzüge absolut korrekt beschildert, markiert und was auch immer sind. Das bedeutet, Autofahrer (ich übrigens auch, denn ich fahre nicht nur Fahrrad) können sich darauf verlassen, ordentlich durch den Verkehr gelotst zu werden.
Ganz anders ist aber die Situation für Fahrradfahrer.
Fehlende Markierungen oder Beschilderungen. Unklare Straßenführung der Fahrbahnmarkierung der Fahrradwege. Fehlende Ampeln, etc. etc.
Ich fahre eine Strecke von  ca. 10 km one way in die Stadt und ich kann aus dem Stegreif drei Situationen bennenen, die nicht ausreichend von den Verkehrsplanern für die Fahrradfahrer umgesetzt wurden. Kurzer Gegencheck mit meinem Mann, auch er kann sofort drei Situationen benennen.

Mein Idee ist folgende: ich weiß nicht, ob ein paar Münchner das hier lesen, aber schickt mir eine Mail mit Bildern von Kreuzungen, falsch markierten Wegen, fehlenden Ampeln, etc, etc, die euch so täglich begegnen. Lasst uns das sammeln, ganz simpel und einfach, ein (Handy)Foto und eine kurze Erklärung des Standortes und des Problems.
Ich werde das ganze Sammeln und wenn eine ordentliche Menge zustande gekommen ist geht das ganze raus an das Baureferat München.
Wenn ich hier entsprechend positive Kommentare erhalte von Interessierten richte ich eine Mailadresse ein und teile sie hier mit.
Würde mich freuen, wenn das klappt!  


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Die Kleider und die Leute

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 Ich habe ja gerade so einige Bewerbungsgespräche. Mein Wunsch ist es in einem Umfeld zu arbeiten, in dem ich mir morgens nicht Gedanken darüber machen muss, ob die Hose "bürotauglich" und ob der Rock einen cm zu kurz ist. Ich will so wie ich mich in der Früh aus freien Stücken anziehe auch ins Büro gehen können. Und das ist an vielen Tagen sicher total mainstream tauglich, aber in vielen Büros wäre mein Leoparden Catsuit aus den 80gern sicher nicht so gerne gesehen und auch Baggy und Cap gehen meistens nicht. Mein letzter Arbeitgeber war in der Hinsicht extrem entspannt, ein Vorteil der Werbewelt.
Jetzt aber sieht es bei den Bewerbungsgesprächen zum Teil schon ganz anders aus. Ich kann ja mit meinen Bewerbungen schon steuern, kann nur bestimmte Firmen und Unternehmen in meine Auswahl nehmen. Genau das tue ich auch. Und dennoch sitze ich oft Kostümträgerinnen und Anzugträgern gegenüber.
Neulich in der Ubahn hatte ich den Gedanken.

11.03.13

DIY Babykleid aus altem Hemd/Bluse mit Tutorial

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Nachdem der Frühling sich wieder verabschiedet hat und wieder graue Suppe durchs Fenster schien hab ich mich doch glatt mal wieder in den Keller an die Nähmaschine gesetzt.
Aus einer alten Bluse (weiß.... das zieh ich eh nie an) und den Trägern eines alten Shirts und ein wenig Jersey Stoff habe ich einfach mal so ein Kleidchen genäht. Perfekt ist was anderes und es ist meiner Kleinen leider auch noch viel zu lang, aber hey: das hat heute echt Spaß gemacht, im Upcycling Gedanken die Bluse zu verarbeiten anstatt sie zum Container zu bringen.
Aus den Ärmeln mach ich morgen dann noch ne Hose für meine Kleine, bin gespannt ob ich das auch so freestyle hinbekomme.
Nachdem ich im Netzt schon so viele tolle Hemdenverarbeitungs-Post gefunden habe und ich mein Ergebniss echt nett finde, hier auch eine Art Tutorial von mir:


 1. Hemd/Bluse auf gewünschte Oberteil-Länge zuschneiden, natürlich inkl. ca. 2cm Nahtzugabe.

08.03.13

Offener Brief an die Bundesregierung

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Ein offener Brief an die Bundesregierung zum Weltfrauentag. Verfasst von Familie 2.0:

Familie 2.0  - Wir machen mobil! Eltern bewegen Familienpolitik!

Liebe Frau Merkel, liebe Frau von der Leyen, liebe Frau Schröder,

Sie bekleiden drei der einflussreichsten Ämter in diesem Land.  Die Gleichstellung der Frau, für die die  Vereinbarkeit von Familie und Beruf unerlässlich ist, rückt damit für uns alle in greifbare Nähe. Aber leider nur fast.

Denn viele der Aktionen, die uns - Mütter, Väter und Kinder – angeblich unterstützen sollen, stellen uns vor die Frage, ob unser Bedarf und die Situation, in der wir uns befinden, überhaupt verstanden wird?

Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, unsere Vorstellungen darüber, was wir wirklich benötigen, heute am Weltfrauentag zu veröffentlichen, um uns Gehör zu verschaffen und aktiv in den politischen Prozess von Familien- und Bildungspolitik einzusteigen. Wir zählen auf Ihre Unterstützung!
Deutschland benötigt in den kommenden Jahren dringend eine Familien- und Bildungspolitik,  die wirklich einen Unterschied für uns arbeitende Familien macht und nicht zuletzt kurz-, mittel- und langfristig dem Fachkräftemangel vorbeugt und Deutschland als Wirtschaftsstandort stärkt! Wir sind die Arbeitnehmer und Steuerzahler von heute. In unseren Kinderwagen liegen die Arbeitnehmer und Steuerzahler von Morgen! Jetzt machen wir in Sachen Familienpolitik mobil!

Denn nicht nur bei Punkten wie der Kürzung des Elterngeldes und der Einführung des Betreuungsgeldes können wir nur mit dem Kopf schütteln. Es geht um viel mehr.
Wir brauchen:

1.      Ein einheitliches Bildungssystem in allen Bundesländern
2.      Qualitativ hochwertigere Betreuungsangebote für unsere Schulkinder innerhalb unserer Arbeitszeiten
3.      besser bezahlte Erzieher/ Pädagogen
4.      eine bessere Einbindung der Generation 60+
5.      flexible Arbeitszeitlösungen für Mütter und Väter
6.      kein Ehegattensplitting, sondern eine steuerliche Entlastung der Familien mit Kindern


Dies bedeutet im Detail:

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07.03.13

Work hard - play hard

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Nachdem ich momentan ja auch in meinem Bewerbungslauf und schon früher durch Weiterbildung im Bereich Personal in diese Themen Einblick gewinnen konnte und auch schon unternehmensseitig den ganzen Recruiting-Prozess begleitet habe, hat mich diese Dokumentation, die gestern auf Arte lief, in zweierlei Hinsicht fasziniert. Zum einen finde ich den Film extrem gut aufgebaut, geschnitten und vertont, zum anderen zeichnet es für mich genau die Art der Personalentwicklungs-Arbeit ab, die ich verurteile und auch niemals anstreben würde.

Personalentwicklung ist ein Bereich, der mich persönlich wahnsinnig interessiert.
Kurz die Basics dazu: